Die Gründerin
Wie alles begann...
Wenn ich ehrlich bin, hat meine Verbindung zu Schmuck schon sehr früh begonnen. Ich habe ihn einfach immer getragen. Ringe, Armreifen, Ketten – egal was. Ohne gross darüber nachzudenken, ohne bestimmten Anlass. Es war nie „nur Schmuck“, es hat sich einfach richtig angefühlt.
Viele Jahre später, während meiner Zeit in den USA, habe ich eher zufällig einen Silberschmiedekurs besucht. Ich wusste nicht genau, was mich erwartet – aber ich weiss noch, wie es sich angefühlt hat, zum ersten Mal selbst etwas zu formen. Dieses ruhige, konzentrierte Arbeiten mit den Händen. Aus einem Stück Material etwas Eigenes entstehen zu lassen.
Ich habe damals einen Armreif kreiert und ihn danach nicht mehr abgelegt.
Und trotzdem ist mir dieses Gefühl irgendwann wieder ein Stück weit verloren gegangen. Ich habe wieder Schmuck von anderen getragen und gar nicht richtig gemerkt, wie sehr mir das eigene Kreieren gefehlt hat.
Erst in Australien kam das alles zurück. Ich bin auf Schmuck gestossen, der mich sofort berührt hat – und als ich gesehen habe, dass jemand Workshops anbietet, wusste ich einfach, dass ich hin muss. Also bin ich in mein frisch gekauftes, etwas klappriges Auto gestiegen und mehrere Stunden die Küste entlang gefahren.
Dieser Kurs hat etwas in mir wieder zum Leben erweckt.
Zurück zu Hause habe ich mir meine ersten Werkzeuge bestellt und angefangen, mir meinen eigenen kleinen Arbeitsplatz aufzubauen.
Und genau daraus ist umi Coast entstanden.
Das Arbeiten an meinen Schmuckstücken ist für mich heute ein Gegenpol zum Alltag. Es zwingt mich, langsamer zu werden, präsent zu sein. Und genau dieses Gefühl möchte ich weitergeben.
Ich mache Schmuck, der nicht nur für besondere Anlässe gedacht ist, sondern auch für jeden Tag. Stücke, die mit dir leben dürfen. Die sich mit der Zeit verändern, Erinnerungen tragen und ein Teil von dir werden.
xxx
Paige
